1906
Am 5. September in Lenzburg geboren

1921
Erste abgeschlossene Komposition. Klavierunterricht und Theorie bei C.A. Richter in Lenzburg.

1927
Matura in Aarau. Studienbeginn in Zürich: Kunstgeschichte, Archäologie, Deutsche Literatur, Musikgeschichte. Klavierunterricht bei Hans Münch in Basel, später bei Emil Frey in Zürich. Lernt Marcel Prousts «A la recherche du temps perdu» kennen, zeitlebens die nachhaltigste literarische Beeinflussung.

1929
Wintersemester in Basel. Bekanntschaft mit der Cembalistin Wanda Landowska.

1930
Sommersemester in Paris: entscheidende Eindrücke für Leben und Werk durch die französische Mentalität, Geistigkeit, Architektur und Musik.

1933
Dissertation in Zürich «Morgenthaler, Moilliet, Epper – Studien zur modernen Aquarellmalerei in der Schweiz». Promotion zum Dr. phil. Wohnsitz in Basel.

1933-39
Kunst-, Literatur- und Musikberichterstatter für die «Basler Nachrichten» und andere Schweizer Zeitungen. Bekanntschaft mit Paul Sacher und den Komponisten Bartok, Strawinsky, Honegger und Martinu.

1934
Freundschaft mit der Malerin Marguerite Amman und dem Maler Franz Max Herzog.

1938
Übersiedlung nach Lenzburg. Tod der Mutter.

1939-45
Während der Kriegsjahre Tätigkeit als Adlat des Lenzburger Stadtschreibers.

1942
Prägender Einfluss durch eine Aufführung von Frank Martins Ballett «Aschenbrödel». In den folgenden Jahren Beratung in kompositorischen Fragen durch Martin.

1944
Gründungsmitglied der Ortsbürgerkommission Lenzburg.

1944-45
Kulturpfleger in Lenzburg.

seit 1945
Weiterführung der Berichterstattung für verschiedene Schweizer Zeitungen und Zeitschriften. Als Korrespondent zahlreiche Auslandreisen zu Musikfestspielen. Veröffentlichung wissenschaftlicher Aufsätze.

1948
Tod des Vaters. Freundschaft mit dem österreichischen Komponisten Gottfried von Einem. Beginn der Zusammenarbeit mit dem Zürcher Dirigenten Edmond de Stoutz.

seit 1950
Starke Ausweitung der bis dahin eher privat gepflegten kompositorischen Tätigkeit und definitive Ausprägung eines eigenen, charakteristischen Stils. Durchbruch als Komponist mit dem «Divertimento»

von 1950
und dem «Concerto da camera» von 1952. In der Folge zahlreiche Auftragswerke und Konzerte in europäischen und aussereuropäischen Ländern.

1961
Erste grosse Ausstellung als Maler in der Galerie Rathausgasse Lenzburg. In der Folge regelmässig Ausstellungen in Lenzburg, Zürich, Basel, Winterthur, Luzern, Paris, Wien.

1964
Freundschaft mit dem russischen Komponisten Alexander Tscherepnin.

1967
Erscheinen des Bandes «Lenzburger Poetik oder Imaginäre Rede auf die Dichtkunst in und um Lenzburg».

1972
Ehrensenator der Aargauischen Kulturstiftung Pro Argovia.

1976
Zum 70. Geburtstag erscheint «Peter Mieg. Eine Monographie» von U. Däster, W. Kläy und W. Labhart.

1978
Erscheinen der drei skurrilen Geschichten «Hannibals später Sport».

1980
«Héritage» Dokumentarfilm über Peter Mieg von Walter Marti und Reni Mertens.

1981
«Das Arkanum oder Aus der Werkstatt eines Komponisten» erscheint.

1984
Zum 80. Geburtstag erscheinen die Lebenserinnerungen «Laterna magica».

1990
Am 7. Dezember stirbt Peter Mieg im Kantonsspital Aarau.